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Dreadnought ArtikelBuch-Tipp: Cordina's Royal Family. Eine königliche Hochzeit. Wunderschön Der dritte Teil der Cordina s Royal Family ist der beste Teil. Die Charaktere sind so beschrieben das man sich ihre Probleme richtig vorstellen kann, aber die Liebe steht natürlich in Vordergrund. Eine einfach wunderschöne Liebesgeschichte und für jeden der gerne romantische Liebesgeschichten ließt. Mit Dreadnought (engl. etwa Fürchtenichts) genannte man Anfang des 20. Jahrhunderts eine neuartige Gattung von Kriegsschiffen. Der Begriff leitet sich ab von dem britischen Schiff HMS Dreadnought, dem ersten Schiff dieser Gattung, das 1906 fertig gestellt wurde.
Diese auch als Großkampfschiffe genannte Schiffsklasse hatte Merkmale der Schlachtkreuzer (Hohe Geschwindigkeit, kleinere Panzerung) und der Linienschiffe (Größe, Kaliber der Hauptartillerie). Das neuartige Konzept basierte auf den Analysen der Seeschlacht bei Tsushima zwischen Russland und Japan in dem Jahr 1905, die in der Vernichtung der russischen Flotte endete.
Die Besonderheiten der HMS Dreadnought waren:
- ein deutlicher Größensprung
- vereinfachte Bauweise (vorgefertigte Gleichteile)
- Konzentration auf ein großes Hauptkaliber in der Bewaffnung anstatt verschiedener Kaliber
- Antrieb mit Dampfturbinen für hohe Geschwindigkeit (21 kn)
Die folgenden Erkenntnisse beeinflussten den Entwurf der Dreadnoughts hin zur Verstärkung der schweren Artillerie und zu erhöhter Geschwindigkeit:
- Die Seeschlachten der Zukunft würden durch Beschuss auf große Entfernungen (einige Kilometer) entschieden
- Die Mittelartillerie als Abwehrwaffe gegen Torpedobootangriffe hatte sich als nicht so bedeutend herausgestellt
- Auch die schwere Artillerie konnte mittlerweile nachdem Schnellfeuerprinzip ausgeführt werden
- Hohe Geschwindigkeit, um sich aus dem Feuerbereich starker Gegner entfernen zu können
- Das salvenweise Abfeuern mit einem einheitlichen Kaliber wurde der modernen Feuerleitung besser gerecht (Korrektur durch Beobachtung der Einschläge)
- Der Gedanke des "Stahlhagels" der schnellfeuernden Mittelartillerie wurde durch verbesserte Panzerungen obsolet
Trotz dieser modernen Ansätze wurde andererseits am alten Rammbug festgehalten. Das Gewicht der Hauptartillerie und die Forderung nach hoher Geschwindigkeit erforderte eine schwächere Panzerung, was sich in der Schlacht am Skagerrak als Nachteil erwies.
Das Schiff war allen bisherigen großen Kriegsschiffen, den Linienschiffen überlegen und entwertete diese weitgehend. Die Hoffnung der Royal Navy hierdurch einen entscheidenden qualitativen Vorteil, insbesondere gegenüber der kaiserlich deutschen Marine zu erringen, erfüllte sich nicht. Vielmehr wurde die uneinholbare zahlenmäßige Überlegenheit der Royal Navy (56 Linienschiffe in dem Jahr 1905 gegenüber 17 deutschen Einheiten) egalisiert.
Bereits in dem Jahr 1906, drei Monate nachdem Stapellauf der HMS Dreadnought, erfolgte die Inbaugabe des ersten deutschen Großkampfschiffes, der Nassau. Dies führte in der Folge zu einem die Wirtschaft belastenden Wettrüsten.
Gleichzeitig mit der HMS Dreadnought, dem ersten Schlachtschiff, konstruierte und baute die Royal Navy die HMS Invincible, den ersten Schlachtkreuzer.
Siehe auch: HMS Dreadnought
Weitere Bedeutungen
- Dreadnought ist der Titel eines Ein-Mann-Theaterstückes von Jewgeni Grischkowez , im er über die Ängste von Matrosen auf solchen Schlachtschiffen philosophiert.* Mit Dreadnought bezeichnet man die häufigste Bauform einer Westerngitarre. Es handelt sich um einen größeren Korpus, der klanglich vor allem gute Bässe hervorbringt.
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